Bergtour Aravis: La Pointe Percée (2748m)

Bergtour zum Wahrzeichen des Aravis – der Pointe Percèe

Aufstieg vom Col des Annes über den Normalweg

Karte: IGN – TOP 25 – 3430ET
Startpunkt: Col des Annes (1720m)
Literatur: „ARAVIS – les plus belles randonées“, ISBN 978-2-7234-8926-3

Der höchste Berg des Aravis – die Pointe Percée – ist zugleich auch einer der markantesten Gipfel der Region. Wer diesen Felszacken einmal von weitem gesehen hat, will da rauf. Und das sind viele.

Col des Annes

Also besser früh aufstehen, sonst können am Col des Annes die Parkplätze knapp werden.
Anders als bei uns in Bayern und Tirol, wo jede Kommune mittlerweile die Hand aufhält für jede erdenkliche Parkfläche, ist in der Region die Welt noch in Ordnung. Wer die Bergstraßen hochkommt, darf auch kostenfrei parken.

Die Schwierigkeiten am Normalweg halten sich in Grenzen. Der Aufstieg ähnelt in großen Teilen dem Zugspitzanstieg über die Wiener Neustädter Hütte(Stopselzieher), nur ohne Drahtseile.
Man braucht gelegentlich die Hände. Trittsicherheit erforderlich. Eine kurze Stelle zu Beginn der „Kletterei“ dürfte nach meiner Einschätzung Schwierigkeitsgrad 2 sein.


Vom Col des Annes geht es zunächst auf dem beschildertem Weg bis zum Refuge de la Pointe Percée.

Vor einem liegt nun ein Feld aus Kalksteinplatten, von Wasserrinnen durchzogen.
Sich links haltend, balanciert man auf den Kalkplatten bis in ein Schotterkar am Fuß des Gipfelaufbaus. Von hier sieht der Gipfel keineswegs mehr unnahbar aus.
Man folgt den Wegmarkierungen durch die von viel Schotter durchsetzten Felsen, erreicht schließlich einen Grat kurz unterhalb des Gipfels.
Über diesen zum Gipfelkreuz.
Abstieg entlang der Aufstiegsroute. Darauf achten, keine Steine loszutreten!