Radtour Bornes: Saint-Jean-de-Sixt – Plateau des Glières

eine alte Römerstraße und das Plateau des Glières von seiner leichteren Seite

Strecke:

Saint-Jean-de-Sixt – Forgeassoud – Thones – Thuy – Pont Sainte-Claire – Ancienne voie romaine – Nâves-Parmelan – Aviernoz – Thorens-Glières – Col de Glières – Entremont – Saint-Jean-de-Sixt


siehe auch Streckenbeschreibung bei gpsies

Die Hochebene des Plateau des Glières war gegen Ende des 2. Weltkriegs 1944 hart umkämpft.
Von Großbritannien unterstützt, sollte der französische Widerstand hier per Fallschirm mit Waffen versorgt werden. Es gab unzählige Tote, zu deren Gedenken auf dem Plateau des Glières eine monumentale Skulptur als nationales Denkmal für den Widerstand errichtet wurde.

Im Jahr 2018 war das Plateau des Glières Teil der 10. Etappe der Tour de France. Spektakulär vor allem wegen des kurzen unbefestigten Wegabschnitts.
6km lang lang und im Schnitt 11% steil war die Auffahrt von Entremont.
Die hier beschriebene Tour wählt den etwas harmloseren Anstieg von Thorens-Glières.


Wir starten in Saint-Jean-de-Sixt,

Forgeassoud – La Tournette

machen einen Kurzbesuch in Forgeassoud und rauschen schließlich entlang der D909 hinab nach Thônes.

Die ursprünglich geplante Strecke über La Balme-de-Thuy und Dingy-St-Clair war leider gesperrt und so geht’s weiter auf der Hauptstraße Richtung Annecy. Trotz des Autoverkehrs ist diese dank Radweg und abgetrenntem Seitenstreifen überraschend angenehm zu fahren.

Pont-St-Clair – ancienne voie romaine

Am Abzweig nach Dingy-St-Clair verlassen wir die D16, fahren über die Brücke und biegen sofort nach links ab.
An der alten Brücke Pont-St-Clair vorbei, geht’s gleich mal heftig an den Felsen entlang bergauf. Ein eindrucksvolle Engstelle wird passiert und es wird gottseidank wieder flach.

Jetzt folgen wir dem alten Römerweg „ancienne voie romaine“ bis Nâves-Parmelan.
Immer an der Westseite des Bergstocks entlang fahren wir leicht steigend bis Avernioz.
Eine kurze Abfahrt hinab nach Thorens-Glières und los geht’s.


Zunächst nur leicht steigend, führt die Straße bald, bei ziemlich konstanter Steigung um die 9%, Kehre um Kehre nach oben. Man fährt im Wald, die Straße ist in gutem Zustand und so erreicht man schließlich etwas überraschend noch im Wald laut Tafel das Plateau de Glières.
Man ist aber noch gar nicht oben!?

In freiem Alm-Gelände geht’s jetzt nur noch leicht steigend weiter bis zum höchsten Punkt am Col des Glières(1425m) mit dem bekannten Monument.


Es folgt die nicht asphaltierte Passage. Mit dem Rennrad gut zu fahren. Nur auf die querlaufenden Wasserrinnen ist zu achten.
Am Ende der unbefestigten Staße findet man nun auch Einkehrmöglichkeiten für durstige Gesellen.

Die Abfahrt macht richtig Spaß und ist leider viel zu schnell vorbei.
Über Entremont fahren nun wieder zurück hinauf nach Saint-Jean-de-Sixt.