Radtour Graubünden: Disentis – Lukmanierpass

von Disentis zum Lukmanierpass

Strecke:

Disentis/Mustér – Passo del Lucomagno


siehe Teil 2 der Streckenbeschreibung bei gpsies

Der Lukmanier ist ein alter Übergang vom Vorderrheintal ins Tessin, der aber erst seit 1877 in seiner kompletten Länge von Disentis nach Biasca als Fahrstraße nutzbar ist.

rechts  Mompé-Medel, im Hintergrund der Medelsergletscher

Er weist keine besonderen Schwierigkeiten auf, ist nicht mal 2000m hoch, und spielt dennoch als Verkehrsverbindung heutzutage keine Rolle mehr. Der Gotthardtunnel hat ihm hier längst den Rang abgelaufen.

Gut für uns Radfahrer, da dadurch das Verkehrsaufkommen im Val Medel gering ist.


Die Tour startet am Badessee in Fontanivas. Hier fließt der Rein da Medel vom Lukmanier kommend in den Vorderrhein.
Die Straße steigt sofort mit 10% an und führt mit ein paar Tunnels durch die Medelserschlucht(„Höllenschlucht“). Danach folgen noch zwei Kehren und man durchfährt den Ort Curaglia.

Steig entlang des Rein da Medel

Man hat nun das im wesentlichen nur noch leicht ansteigende Val Medel erreicht.
Wer sein Glück beim Goldwaschen versuchen will, kann sich hier im Val Medel(rätoromanisch für Metalltal) auf die Suche machen.

Der weitere Straßenverlauf ist wenig spektakulär.

Blicks ins Val Cristallina

In einer Kehre bei Perdatsch sieht man hinein eins Val Cristallina, bei Strahlern bekannt für seine Kristalle.

im Val Medel

Zur Staumauer des Lai da Sontga Maria führen schließlich 2 Kehren hinauf.
Diesen Stausee kann man aber leider nicht lange bewundern, da die nächsten 2km bis zum Hospiz am Lukmanier in einer Tunnelgalerie verlaufen.
Der höchste Punkt mit 1972m(der eigentliche Pass) wird dabei irgendwo in diesem Tunnel überfahren. Das Hospiz liegt bereits etwas tiefer auf 1920m.