Radtour Trentino: 5 Tälerrunde um Passo Manghen – Passo del Redebus

durch Val di Piné, Val di Cembra, Val di Fiemme, Valsugana und Fersental

Strecke:

Bedollo – Sover – Molina di Fiemme – Passo Manghen – Borgo Valsugana – Levico – Pergine – Canezza – Vlarotz – Passo Redebus – Bedollo


siehe Streckenbeschreibung bei gpsies

Val di Piné

Los geht’s im Val di Piné in Centrale am Fuß des Passo del Redebus. Über diesen werden wir am Ende des Tages wieder zurück kommen.

Bedollo

Jetzt fahren wir aber erstmal an Bedollo vorbei in nördlicher Richtung beinahe eben hinüber nach Brusago.

Wir folgen der Beschilderung nach Cavalese.
Bis Sette Fontane geht es so an der rechten Teilseite immer in etwa auf 1100m Höhe dahin.
Dann beginnt die Abfahrt nach Sover im Val di Cembra.

Val di Cembra

Wir folgen immer noch der Beschilderung nach Cavalese und dem Lauf des Arvisio. Vorbei am beinahe ausgetrockeneten Lago di Stramentizzo überqueren wir schließlich den Fluß und fahren hinein nach Molina di Fiemme im Fleimstal.

Val di Fiemme

Doch schon am ersten Kreisverkehr geht’s erneut über den Arvisio, denn hier beginnt bereits unser Aufstieg zum Passo Manghen.
Wir passieren den Schrein der Madonna dei Boscaioli und sind für die nächsten Kilometer nun „allein im Wald“. Kaum ein Auto oder Motorradfahrer, der unsere Fahrt stört.
Bei moderater Steigung geht es so gemütlich dahin. Eine herrliche Kehrenfolge mitten im Wald und irgendwann erreicht man doch noch Almgebiet. Die Steigung hat mittlerweile auch angezogen. Und letztendlich führen einige kurze Kehren zunächst zur Baita Manghen mit ihrem kleinen See und kurz danach zum darüberliegenden Passo Manghen(2047m).

Valsugana

Ab nach Süden! Wir fahren vom Passo Manghen hinab ins Valsugana.

In Borgo Valsugana ist Abfahrt beendet und wir schlängeln uns auf dem zwar beschilderten, aber arg schmalen Radweg durch den Ort und landen schließlich glücklich auf der breiten Pista ciclabile Valsugana. Auf diesem Radweg folgen wir der Brenta flußabwärts bis kurz vor Levico.

Wir fahren nach Levico hinein, durchqueren den Ort und folgen rechter Hand des Lago di Levico der Straße nach Pergine.
Am Fuß des Castello di Pergine nehmen wir den Radweg, der in nördlicher Richtung daran vorbei ins Fersental führt.

Val di Fersina

Fersental(dt.), Bersntol(fersentalerisch), Val di Fersina oder Val dei Mocheni(beide ital.).
Vier Namen – ein Tal. In den Landkarten mal so, mal so zu finden.

Am Ende des Radwegs von Pergine angekommen, fahren wir in nordwestlicher Richtung bis kurz vor Canezza. Wir überqueren die Bersn und auffe geht’s zu den „Mocheni„. Der Name soll übrigens daher kommen, das die Talbewohner in ihrem bairischem Idiom ständig das Verb „mochen“ verwendet haben sollen, was ihnen den Spitznamen „Mocheni“ eintrug.

Die Straße steigt ab jetzt ununterbrochen an. Bis ca. 1390m fahren wir so stetig die Ost-Seite des Bersntols hinauf, vorbei an Weilern mit tief-bairischen Namen.
Erst kurz vorm Talschluß geht’s ein wenig hinab nach Palai en Bersntol.

Passo Redebus – es dämmert

Wir fahren durch den Ort und hinüber auf die Westseite des Bersntols, wo uns ein kurzer 10% Anstieg schnell zum Passo del Redebus hinauf führt.

Eine gache Abfahrt und wir sind wieder in Centrale im Val di Piné.